Montag, 14. Januar 2013

Der Wert des einzelnen Menschen


Der Wert des einzelnen Menschen


 

 

Kann man dem Menschen einen Wert zuordnen, darf man dies tun? Ist jedes Leben gleichwertig oder gibt es höherwertiges Leben? Schon diese Frage sollte einem denkenden Wesen die Antwort liefern! Jedes Leben ist gleich wertvoll und schützenswert.

Jeder leistet mit seiner Anwesenheit und seinem Tun einen Beitrag für das große Ganze. Schon das bloße Gelingen der Geburt ist schon ein Zeichen, ein wertvolles Mitglied der menschlichen Gesellschaft zu sein. Niemand weilt ohne Grund hier, alle haben eine Aufgabe.

Innerhalb von Familien wird der Wert des Menschen wohl sehr hoch angesetzt. Man achtet aufeinander, schützt und unterstützt sich gegenseitig. Dies ist Wertschätzung. Je näher sich die Menschen  stehen und je besser sie einander kennen, umso höher schätzen sie den immateriellen Wert des jeweils anderen ein. Mit größerem Abstand verringert sich auch dieser Faktor. Sterbenden Afrikanern oder Irakern weint man in Europa keine Träne nach, da der Mensch im Allgemeinen nur Dinge Wertschätzen kann, welche von seinen Gedanken, die ja durch vorhergehende Informationsaufnahme geformt werden, auch als Wertvoll erkannt werden. Fremdes, entferntes Leben berührt nur eine kleine Gruppe von Menschen. Jene, die den Wert des menschlichen Lebens für sich selbst erkannt haben und in ihren Gedanken als grundsätzliches verankert haben.

Je größer diese Gruppe von Menschen wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Wertschätzung fremden Lebens weltweit zunimmt. Es in der Folge gelingt, Kriege zu vermeiden und damit kostbares Leben zu erhalten sowie Lösungen gefunden werden, allen Menschen nicht nur das Hiersein zu ermöglichen sondern auch noch eine sinnvolle Aufgabe zu geben.

Leben wiegt schwerer als Gold. Erst der Mensch hat mit seinen Gedanken dem Gold zu Wert verholfen.

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